wohn.glück - interior design hamburg | Dienstagslieblinge KW12 mal anders!
Hej, schön, dass du bei wohn.glück gelandet bist. Ich bin Sarah und freue mich, dass du mich bei meiner ständigen Suche nach neuem Interior und meinem Hamburger Leben begleitest. Mich hat es vor 6 Jahren in die wunderschöne Stadt Hamburg verschlagen. Ich liebe es hier über Flohmärkte zu schlendern, Tage am Elbstrand zu verbringen und mit Freunden Hamburg immer wieder aufs Neue zu entdecken. Wenn ich in einem Laden mit schönen Möbeln oder Dekorartikeln stehe, muss ich mich zurückhalten um nicht alles Zuhause um dekorieren zu wollen. Und ich kann dir eins sagen: in Hamburg gibt es viele solcher Läden. Deswegen musste meine Wohnung schon einiges über sich ergehen lassen, wobei sich der Mix aus skandinavischem Stil und alten Fundstücken treu geblieben ist. Ich wollte einen Blog schaffen auf dem ich meine Leidenschaft für Interior und Hamburg verbinden kann und deswegen kam mir die Idee zu wohn.glück. Mit Ecken und Kanten, aber dafür mit einer großen Portion Leidenschaft.
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Dienstagslieblinge KW12 mal anders!

Hej,

 

an sich geht es in meinen Dienstagslieblingen ja darum, dass ich dir meine liebsten Interieur Neuheiten aus den Onlineshops vorstelle und dir meinen Hamburg Tipp der Woche ans Herz lege. Da ich am letzten Sonntag allerdings zum ersten Mal eine Insta Story hochgeladen habe (und mich gefühlt zum Vollhorst gemacht habe), haben sich viele gefragt wie ich es schaffe so einen kleinen „Kleiderschrank“ zu besitzen. Tja und genau aus dem Grund werde ich dir mein Geheimnis jetzt verraten..uuuhhh! Es geht ganz schnell: ich habe ein weiteres Ankleidezimmer was ich aber noch nie fotografiert habe! Kleiner Scherz hahaaaa…

 

 

Wie du in der Insta Story schon erfahren hast verbirgt sich hinter diesen beiden Türen mein Kleiderschrank. Bestehend aus einer Kleiderstange und einem Regal von Ikea. Du kannst aber durchatmen: also ich kann dir als allererstes sagen, dass es auch bei mir gedauert hat bis ich zu dieser minimalistischen Garderobe gekommen bin. Irgendwann habe ich mir bei Ikea 2 von diesen Boxen fürs unters Bett gekauft und immer die Klamotten reingepackt, die ich mindestens 1 Jahr nicht mehr anhatte. Sobald sie bei mir aus dem Auge waren, waren sie auch aus dem Sinn und ich habe keinen Gedanken mehr daran verschwendet. Dann habe ich mir zusätzlich mal vorgenommen darauf zu achten zu welchen Teilen ich im Endeffekt morgens immer greife. Hier muss ich jetzt gestehen, dass ich eine absolute Basic- Liebhaberin bin. Ich mach mir nicht so viel aus Trends und fühle mich darin immer eher verkleidet. Ich bin allerdings häufig in die Falle getappt und hab mich bei Zara oder H&M in ein Teil verliebt und dadurch, dass es recht günstig war einfach mitgenommen. „Hat ja schließlich auch nur 40€ gekostet…“ Wie häufig hatte ich diese Teile dann im Endeffekt an? Maximal 2-3 mal – absolute Fehlkäufe, die schnell wieder in der Box unter meinem Bett gelandet sind.

 

 

Und damit komm ich auch schon zum nächsten Punkt. Wenn ich mich in einen Style verliebe frage ich mich bevor ich es kaufe zu welcher Gelegenheit ich es anziehen möchte und ob es zu den anderen Sachen in meinem Schrank passt. Dazu gehört auch die Frage: „Brauche ich wirklich noch eine weitere schwarze Skinny Jeans, obwohl ich schon 7 andere im Schrank habe?“ Antwort: NEIN! Zumindest ich merke, dass ich dann doch wieder zu der einen bestimmten schwarzen Jeans greife, die dann doch irgendwie am besten sitzt und in der ich mich am wohlsten fühle. Aufgrund dessen habe ich irgendwann wirklich nochmal alle meine Sachen anprobiert um zu schauen, ob 1. die Klamotten überhaupt noch passen (man wird ja nicht jünger…) und 2. ob ich sie an mir überhaupt noch mag. Danach sind sehr viele Klamotten in der Box unterm Bett gelandet! Ich habe also irgendwann für mich mein Grundgerüst gefunden, was mir seitdem morgens die Klamottenfrage extrem erleichtert.

 

Ich muss jetzt aber auch noch gestehen, dass ich nicht nur in meiner Wohnung cleane Farben wie grau, weiß und schwarz bevorzuge, sondern auch in meinem Kleiderschrank. Ich habe selten bis eigentlich gar nicht Farbe in meinem Schrank. Ich habe mir mal einen roten Strickpullover gekauft, den ich glaube ich im Endeffekt nur 2 mal anhatte. Da haben wir es doch wieder: ich habe morgens anscheinend einfach immer eher zu anderen Sachen gegriffen und mir beim Kauf wahrscheinlich gedacht „Uii der ist ja schön und kostet auch nur …€“ Mittlerweile ist es so, dass ich merke wenn mir was fehlt. Dadurch kann ich gezielter beim Einkaufen vorgehen und vermeide Fehlkäufe. Soviel zum Thema Klamotten!

 

 

Jetzt denkst du dir sicherlich: „ist ja schön und gut, aber wo hat sie bitte ihre Bettwäsche/Handtücher etc?“ Dadurch, dass mein Kleiderschrank über die Zeit geschrumpft ist, brauchte ich irgendwann nicht mehr beide Ikea Boxen für aussortierte Klamotten. Eine war also über und ich habe mich bei meiner Bettwäsche gefragt, welche ich im Endeffekt noch am schönsten finde und immer wieder aufziehe. Ich kann dir eins sagen: Ikea hat eine Menge Geld an mir verdient im Bereich Bettwäsche und Kissenbezüge! Aber auch hier hab ich mich irgendwann von Blümchen getrennt und favorisiere aktuell weiß! Das Bettwäscheset hab ich 2 mal plus 2 mal die Streifenvariante und thats it! Selbst wenn ich mal Besuch bekomme (was häufig vorkommt) reicht das für meine Fälle aus. Das gleiche gilt bei Handtüchern! Meine Eltern haben z.B. noch Handtücher im Schrank, die wir als ich ein Knirps war mit am Gardasee hatten. Ich würde behaupten 80% davon haben seit 20 Jahren den Schrank nicht mehr verlassen. Das versuche ich definitiv zu vermeiden und somit befinden sich meine Handtücher + Bettzeug in einer Box unter meinem Bett. Ach und da fällt mir auf, dass ich das Thema Jacken vergessen habe.. Wie du ja sicherlich schon auf meinen Bildern erkannt hast, habe ich im Flur meinen heißgeliebten Spind stehen. Darin bewahre ich meine Jacken auf! Auch hier ist die Devise, dass ich erkannt habe was meine favorites sind: ich habe eine Schwäche für Wollmäntel! Aber es reicht für mich vollkommen aus einen in Camel, einen in Grau plus einen Schwarzen zu haben. Die sind so klassisch, dass ich sie mir immer wieder genau so kaufen würde. Zusätzlich habe ich mein Werkzeug, Sportsachen, Unterlagen und Bastelzeug in besagtem Spind.

 

 

Jetzt ist der Text hier ziemlich lang geworden und deswegen fasse ich dir meine Tipps für einen minimalistischen Kleiderschrank nochmal zusammen. Stell dir am besten folgende Fragen:

> welches Teil habe ich seit min. 1 Jahr nicht mehr angehabt? > in eine Kiste unters Bett packen

> zu welchen Teilen greife ich immer Morgens?

> Wozu möchte ich das Teil anziehen?

> Passt es zu meinen anderen Sachen?

> kaufe ich es gerade nur ein, weil es günstig ist? > die meisten Fehlkäufe (zumindest bei mir)!

> benötige ich das 5. weiße Shirt? (Hach, die Frage fällt mir auch häufig schwer hihi)

> probier die Sachen an, die du im Schrank hast > vielleicht passen viele nicht mehr oder sitzen nicht mehr richtig (autsch!)

> bau dir dein Grundgerüst (meins besteht z.B. aus schwarzer Skinny Jeans, Levis Jeans (2 Varianten), Basic Pullover in grau/weiß/schwarz, Strickpullover in grau/weiß/schwarz, Lederjacken (große Schwäche meinerseits!), Strickkleider grau/blau/schwarz, Kleider in schwarz/grau

 

 

Wenn ich mal einen Anfall habe, dass ich nicht wie eine graue Maus aussehen möchte, gibts an dem Tag z.B. bei mir Lippenstift.

Noch ein letzter Einwurf: vor kurzem hab ich im Magazin „Couch“ gelesen, dass man ohne zu viele „Stehrumchens“ im Schlafzimmer laut Feng-Shui besser zur Ruhe kommt. Und ich habe für mich gemerkt, dass das bei mir in der ganzen Wohnung der Fall ist. Ich sehe aber auch häufig viele Wohnungen bei Instagram und Pinterest, die durch genau diese „Stehrumchens“ so unfassbar gemütlich aussehen! Du siehst: auch ich sehe das häufig etwas zwie gespalten 🙂  Ich möchte aber nochmal betonen, dass das hier nur Tipps sind, die mir geholfen haben über die Jahre minimalistischer zu werden. Vielleicht spielt es mit ein, dass ich vom Sternzeichen Jungfrau bin und die ja bekannt dafür sind, dass sie Ordnungsfanatisch sind (ähm…hust!). Ich denke, dass jeder seinen Weg für sich finden muss und ich muss auch gestehen, dass ich Carrie Bradshaws Ankleidezimmer bombastisch fand hihi.

 

 

Wenn du noch mehr Tipps von mir zu diesem Thema haben möchtest, schau dir doch mal meinen Blogpost `Mein Prinzip des Ausmisten`an http://wohnglueck.hamburg/mein-prinzip-des-ausmisten/. (solltest du Fuchs ihn nicht schon längst gelesen habe).

 

 

Bilder: wohnglueck.hamburg // Pinterest

 

 

2 Comments
  • wohnmadame

    März 21, 2017 at 10:36 pm Antworten

    Sehr beeindruckend, dass du das so durchziehen kannst. Ich bin als Krebs da eher ein Sammler ;-(…

    • Sarah Ramroth

      März 27, 2017 at 8:25 pm Antworten

      Hehe ja ich bin auch ganz happy, dass ich das mittlerweile so hinbekommen habe. Hat aber wie gesagt auch wirklich einige Zeit gedauert 😉

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