Dienstagslieblinge KW13.18

Hej,

 

ich hab mal eine Frage an dich! Wenn du dir vornimmst Nichts zu tun, schaffst du es dann auch wirklich Nichts zu tun? Also wirklich einfach mal zu chillen, den Kopf auszuschalten und dich treiben zu lassen? Mir fällt das unfassbar schwer! Das beste Beispiel dafür ist zum Beispiel das vergangene Wochenende. Schon während der letzten Woche habe ich mich auf ein Wochenende gefreut an dem keine besonderen To Do`s auf der Agenda standen. Oh doch! Ein To Do gab es: und zwar einfach mal runterzukommen getreu dem Motto „slowliving“. Soll ich dir jetzt mal was verraten: Pustekuchen! Ich hab es mal wieder so gar nicht hinbekommen! Das ist mir selbst allerdings gar nicht aufgefallen. Erst als eine Freundin mir den Spiegel vor mein Gesicht gehalten hat, indem sie mir Freitags die Frage gestellt was bei mir am Wochenende Schönes ansteht, ist der Groschen bei mir gefallen. Meine Antwort war: „Einfach mal nichts tun. Also beziehungsweise ich möchte zum Flohmarkt und zu einem Lagerverkauf. Freitag und Sonntag steht dann noch Sport an und ich hab zwei Blogposts auf der Agenda, die ich schreiben muss. Ah ja und eigentlich möchte ich auch noch eine weitere Wand im Wohnzimmer streichen!“ Ihr Kommentar darauf war, dass sich das nicht sonderlich nach Entspannung anhört. Whoopsie! Freizeitstreß? Kann ich!

 

 

Komm ich aber zu einem weiteren Beispiel: mein Urlaub, der mittlerweile auch schon wieder zwei Wochen vorbei ist. Wie sehr habe ich mich im Vorfeld auf eine Woche Nichts tun gefreut um die Akkus wieder aufzuladen. Aber auch dabei habe ich mir anscheinend wieder selbst in die Tasche gelogen! Von Besuchen bei Freunden und meiner Family, bis hin zu Shootings, Meetings und einer Babyshowerparty, war alles dabei. Neben der Frage wie der Urlaub so schnell vorbeigehen konnte, hab ich mich zusätzlich gefragt wann ich es eigentlich verlernt habe zu entspannen. Sobald ich für einen Moment auf der Couch liege oder aber morgens im Bett, habe ich den Drang etwas zu machen. Die sogenannten Hummeln im Hintern! Jetzt stellt sich mir die Frage: bedeutet die Akkus aufladen immer gleich Zeit auf der Couch zu verbringen und nichts zu tun? Hat im Endeffekt nicht jeder von uns einen unterschiedlichen Antrieb wie er wieder zu Kräften kommt? Während „slowliving“ für die einen bedeutet mit einem Buch auf der Couch zu liegen, ziehe ich zum Beispiel sehr viel Energie aus der gemeinsamen Zeit mit meinen Freunden und Dingen, die mit dem Blog zu tun haben. Nichtsdestotrotz sehne ich mich in stressigen Momenten auf meine Couch. Kannst du meinen daily struggle mitfühlen? Das ist auch irgendwie verhext! Zu gut, dass die kommenden Wochen einige Feiertage anstehen, die einem die Möglichkeit bieten die Akkus aufzuladen. Vielleicht schaff ich es dann auch mal einfach mit einer Zeitschrift auf der Couch zu liegen…wobei- die Wand im Wohnzimmer muss immer noch gestrichen werden 😉

 

 

Lieblingsdinge aus diversen Onlineshops:

1. ferm Living – Jute Teppich Black Dots, 42.00€ gesehen bei www.connox.de // 2. Lyngby Porcelæn – Kerzenhalter Cecile Toklum, 20.00€ gesehen bei www.connox.de // 3. WOUF Kosmetiktasche Black Marble, 24.00€ gesehen bei www.westwingnow.de // 4. ferm Living – Kelim Cushion, 67.00€ gesehen bei www.connox.de // 5. Lyngby Porcelæn – Kerzenhalter Cecile Toklum, 17.00€ gesehen bei www.connox.de // 6. ZONE Dosen-Set Peili, 3-tlg., 49.00€ gesehen bei www.westwingnow.de // 7. aida Besteck-Set Raw, 16-tlg., 67.00€ gesehen bei www.westwingnow.de

 

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Lieblingsfoto der vergangenen Woche:

Es ist jetzt ja auch irgendwie zu lustig, dass ausgerechnet ein Bild von meinem Schlafzimmer bzw. meinem Bett das Lieblingsfoto der vergangenen Woche auf Instagram ist. Ob mir das Universum etwas mitteilen möchte?

 

 

Happy Dienstag!

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